Grundsätzlich mußten die Siedler 20% der Bau- und Bodenkosten als Eigenleistung aufbringen - kinderreiche Siedler nur 15% .

Diese Preise konnten nicht gehalten werden, da die Häuser in der Siedlung Mascherode größer als in anderen Siedlungen gebaut wurden. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 6000 bis 7000 RM für eine Siedlerstelle. In der Südstadtsiedlung lag die monatliche Belastung bei 30 RM. Die Kleinsiedlungen wurden gefördert durch unverzinsliche Reichsdarlehen, geringe Zinsen bei anderen Darlehen, Erlaß der Verwaltungskosten u. a. Wie beim Bau der Siedlung Lehndorf war es möglich, einen Teil der Bausumme, wenn kein eigenes Geld vorhanden war, mit Spaten und Schaufel abzuarbeiten.

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1939: Ausschachten des Kellers in Eigenarbeit Sattlerweg 25

Nach dem Kriege wurden die meisten Häuser umgebaut, so daß es eine Siedlerstelle in ihrer ursprünglichen Form heute kaum noch gibt. Wegen der geringen Größe richteten sich die Umbauten auf eine Vergrößerung, teils durch Anbauten und Dachausbauten, teils durch Umbau des Wirtschaftsteils.