Da sich der Grund und Boden, auf dem die Siedlung gebaut werden sollte, in Privatbesitz befand, mußte erst die Stadt Braunschweig diese Flächen erwerben, um sie dann an die Baugesellschaften, wie Nibelungen-Wohnbau-GmbH, Allgemeine Häuserbau AG (AHAG), Gesellschaft für Haus- und Grundbesitz usw., zu verkaufen. In ihrem endgültigen Umfang sollte die Südstadtsiedlung etwa 79 ha oder 316 Morgen umfassen. Von dieser Fläche waren Ende 1936 bereits 46 ha im Besitz der Stadt.

Obwohl bereits im Jahre 1935 drei Straßenzüge und 60 Bauplätze abgesteckt und versteint wurden, muß als eigentliches Geburtsjahr der Südstadtsiedlung das Jahr 1936 angesehen werden.

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1937: Marienburgstraße - heute Wesemeierstraße

Die ersten Häuser erstanden an der Marienburgstraße - jetzt Wesemeierstraße - und an der Robert-Ley-Straße - heute Griegstraße. Noch vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten hatte man die Versorgungsleitungen zu der künftigen Siedlung verlegt. Hierbei konnten auch ungelernte Arbeitskräfte eingesetzt werden.