Von etwa 150000 Wohnungen, die im Deutschen Reich im Bau waren, seien kaum 20000 stillgelegt worden.

Nachdem im April 1942 die Zuständigkeit zur Verteilung der vorhandenen Rohstoffe dem Reichsminister für Bewaffnung und Munition Albert Speer übertragen war, wurde von diesem ein sofortiger Baustopp und ein Verbot von Friedensplanungen angeordnet. Damit wurden alle Neubauten eingestellt und die nördliche Erweiterung vorläufig abgeschlossen.

Entwicklung der Bebauung in der Siedlung:

Jahr Normal-
wohngebäude
Normal-
wohnungen
1950 ca. 700 keine Angabe
1956 keine Angabe 1464
1961 917 1607
1968 928 1676
1970 930 keine Angabe

Der Krieg veränderte auch das Bild der Siedlung.

Auf dem heutigen Gelände des Hermann-Löns-Parkes lagerte mehrere Jahre erbeutetes Kriegsmaterial aus dem Polenfeldzug.

An der Stelle des Bolzplatzes im Löns-Park und an der Retemeyerstraße gegenüber der Schule wurden Feuerlöschteiche angelegt. Im Winter waren es ideale Flächen zum Schlittschuhlaufen.

Ein Lager für Fremdarbeiter wurde 1942 an der damaligen Robert-Ley-Straße gebaut. Heute befindet sich dort das Lager für deutsche Aussiedler.

Luftangriffe auf die Stadt Braunschweig richteten auch in der Siedlung teil- weise erhebliche Schäden an. Waren es am 14. Januar und 30. Januar 1944 nur geringfügige Schäden, so waren am 10. Februar 1944 außer beträchtli- chen Sachschäden die ersten Toten, darunter 5 Schulkinder, zu beklagen.