Erst die Aufteilung der Schulbezirke Mascheroder Holz und Lindenbergsiedlung im Jahre 1952 brachte eine Entlastung für Lehrer und Schüler. 820 Kinder und Lehrkräfte blieben in Mascherode, 510 Kinder und 12 Lehrer wurden in die neu erbaute Schule Lindenbergsiedlung umgesetzt.

Im Schuljahr 1984/85 wurden von 12 Lehrkräften nur noch 220 Kinder in 10 Klassen unterrichtet.

1954 wurde die auf dem Gelände der Schule errichtete Baracke für den Kinderhort umgebaut und die Grünanlagen der Schule vergrößert. Mit einer Summe von 470000 DM konnten im Juli 1967 weitere Umbauten der Schule begonnen und im Sommer 1968 beendet werden.

Seit dem Schuljahr 1975/76 ist die Volksschule Mascheroder Holz eine 4-zügige Grundschule.

Kirchen

Kath. Kirchengemeinde St. Heinrich
Durch den Zuzug von Flüchtlingen aus dem Osten des Deutschen Reiches stieg die Zahl der in der Siedlung wohnenden Katholiken erheblich an. Da eine katholische Kirche nicht vorhanden war, wurde in verschiedenen Räumen provisorisch Gottesdienst abgehalten. Der erste Gottesdienst nach dem Kriege wurde von Pfarrer Alfons Gloger in der Dorfkirche von Mascherode geleitet. Nach dem Tode von Pfarrer Gloger übernahm Pfarrer Günther Rathei die Leitung der Kirchengemeinde.

Zuletzt diente eine Garage am Auenweg als Gotteshaus.

Am 19. November 1960 wurde die von dem Architekten Tschirwitz erbaute St. Heinrich Kirche durch den Bischof Heinrich Maria Janssen von Hildesheim geweiht. Die Altarweihe, verbunden mit einer Messe, fand am darauffolgenden Tag statt. Im Anschluß daran zelebrierte Domkapitular Propst Franz Frese das Fest-Hochamt.

Zur Kirche gehört noch ein Anbau für die Sakristei, ein Pfarr- und Jugendheim sowie ein Pfarrhaus.