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Auf einem Quadratzentimeter befinden sich durchschnittlich 100-200 Haare, auf dem gesamten Kopf 80.000-120.000 Haare. Durchschnittlich beträgt das Wachstum des Haares einen Zentimeter pro Monat, das entspricht einer Lebensdauer von ca. 5 - 6 Jahren. Brauen und Wimpern werden nur 3 bis 5 Monate alt. Haare werden normalerweise 60 bis 80 cm lang, in seltenen Fällen auch über einen Meter. Wachstum der Barthaare beträgt 0,6 - 0,8 mm täglich.
Ein Haar entsteht durch eine Wucherung in einem Haarfollikel, der sich in die Keimschicht der Epidermes (Oberhaut) und später in die Lederhaut (das ist die Hautschicht, die unter der Epidermes liegt) einsenkt.
Das eigentliche Haarwachstum findet in der Haarzwiebel statt. Durch eine intensive Zellteilung in der Keimschicht werden fortlaufend neue Zellen gebildet und innerhalb des Haarfollikels nach oben gedrückt. Dabei erhalten diese auch ihre endgültige Form.
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Menschen besitzen unterschiedliche Haarformen und auch Haarstärken. Jene werden innerhalb des Wachstums im Haarfollikel geprägt.
Die Form des Haares (der Querschnitt) spielt auch eine große Rolle bei der Frisurengestaltung. Je flacher ein Haarquerschnitt ist, desto schwieriger lässt es sich chemisch oder dauerhaft umformen und die Haltbarkeit der Frisur ist nicht für lang gewährleistet.